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IT-Compliance als Risikomanagement-Instrument

16. März 2007, 14.00 - 19:30 Uhr
Tagungsort: OFFIS, Escherweg 2, 26121 Oldenburg
Teilnehmerentgelt: 135,-- €
Anmeldung: lehmann@dsri.de

Veranstaltungsflyer

DruckersymbolDruckversion Veranstaltungsflyer (PDF, 595 KB)

  PfeilsymbolVeranstaltungsprogramm und Materialien

Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an die Geschäftsführung und Entscheider mittelständischer Unternehmen. Kompetente Praktiker referierten zur Haftung bei fehlender IT-Compliance, zur Einhaltung von GDPdU und GOBS sowie zum Datenschutz. Die Teilnehmer erhielten direkt umsetzbare Empfehlungen über die Dokumentationspflichten durch ITIL, die Gewährleistung von IT-Sicherheit durch BSI-Standards und die Softwareunterstützung bei Compliance (am Beispiel von Beteiligungs-Management).

Themen der Konferenz:

  • Rechtliche Aspekte von IT-Compliance
  • IT-Compliance als Teil der Corporate Governance
  • Compliance bei IT-Outsourcing
  • IT in der Wirtschaftsprüfung
  • Praktische Umsetzung von Dokumentations- und Archivierungspflichten durch ITIL
  • IT-Compliance und Datenschutz
  • IT-Sicherheit
  • Softwareunterstützung bei Compliance

Diese Veranstaltung wurde gefördert von:  

 

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Haftungsfragen bei der Lieferung von Software in der Automobilindustrie – Schutzmöglichkeiten, Risikominimierungen, und neue Entwicklungen –

Zu diesem Thema empfingen das Graduiertenkolleg TRUSTSOFT und die Deutsche Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) am 15.1.2007 den nicht nur in Deutschland im Bereich des IT-Rechts renommierten Rechtsanwalt Dr. Meinhard Erben (Kanzlei Dr. Erben, Heidelberg). Herr Dr. Erben ist auch aufgrund seiner Funktion als Präsident der Association of European Suppliers for Automotive Software (AESAS), einer Vereinigung europäischer Softwarehäuser, die Software für Automobile herstellen, in seiner täglichen Praxis mit dem Vortragsthema involviert.

Im Vortrag führte Herr RA Dr. Erben aus, dass Software einen zunehmend größeren Teil der Wertschöpfung in der Automobilindustrie ausmacht. Der Einsatz von Software gerade in sicherheitskritischen Bereichen eines Automobils birgt aber ein erhebliches Fehler- und damit auch Haftungspotential. Da die Software zum überwiegenden Teil nicht vom Automobilhersteller (OEM) selbst, sondern von kleinen und mittelständischen Softwarehäusern bereitgestellt wird, sehen sich diese bei einem vergleichsweise geringen Gewinn einer millionenschweren Haftung gegenüber, die etwa durch weltweite Rückrufaktionen entstehen kann. Herr Dr. Erben zeigte nun auf, unter welchen Voraussetzungen der OEM seine Zulieferer und damit letztlich auch das Softwarehaus in Regress nehmen kann und welche Maßnahmen durch das Softwarehaus getroffen werden können und müssen, um dieser Haftungsgefahr Herr zu werden. Neben einer strengen Einhaltung des Standes von Wissenschaft und Technik bei der Softwareentwicklung bieten sich dazu verschiedene vertragliche Regelungen an, deren Durchsetzung dem Softwarehaus aufgrund der Marktmacht des OEM jedoch in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten bereitet.

DokumentensymbolVortragsfolien (PDF, 506 KB)

 

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