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Preisverleihung Förderpreis 2006

Preisverleihung Förderpreis 2006

Dr. jur. Gerrit Hornung, LL.M.
Am 6.10.2006 wurde bei einem Festakt in Hamburg (Restaurant La Vela) der mit 2.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der in Oldenburg residierenden Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) verliehen. Als Preisträger des DSRI-Wissenschaftspreises 2006 war aus zahlreichen Nominierungen Dr. jur. Gerrit Hornung, LL.M. (Hamburg) in einem Begutachtungsverfahren durch Professoren der Rechtsinformatik ausgewählt worden.

Der Preisträger Dr. Hornung nahm den Preis aus den Händen des DSRI-Vorstandsmitgliedes Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident der Universität Oldenburg, für seine juristische Dissertation “Die digitale Identität – Rechtsprobleme von Chipkartenausweisen” entgegen. In seiner Laudatio hob Schneidewind hervor, dass mit diesem Werk hoch aktuelle Rechtsfragen neuartiger Informationstechnikentwicklungen aufgegriffen wurden. Mit der Doktorarbeit sei das Kunststück gelungen, juristische Grundlagenwissenschaft mit der rechtswissenschaftlichen Bewertung höchst aktueller Tagesfragen der Technikgestaltung zu verbinden und aufeinander zu beziehen. In überzeugender Weise habe Dr. Hornung Grundsatzfragen des Verhältnisses von Informationstechnik und Recht gelöst.

Der Preisträger wurde 1976 in Kassel geboren, studierte Rechtswissenschaften und Philosophie in Freiburg. Von 2002 bis 2004 war er Mitglied der Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung an der Universität Kassel, wo er im letzten Jahr mit Auszeichnung promovierte. Nach dem Referendariat in Hamburg war er in Kassel als Geschäftsführer der genannten Projektgruppe tätig.

Preisverleihung Förderpreis 20062020-12-15T16:34:20+01:00

Preisverleihung Förderpreis 2005

Preisverleihung Förderpreise 2005

Zum ersten Mal wurde am 7.10.2005 bei einem Festakt im Kleinen Goldenen Saal in Augsburg der mit 2.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der in Oldenburg residierenden Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) verliehen. Als Preisträger des DSRI-Wissenschaftspreises 2005 waren aus zahlreichen Bewerbungen Dr. Barbara van Schewick (Berlin) und Dr. Benedikt Buchner (Augsburg) in einem Begutachtungsverfahren von den Gutachtern, die vom Vorsitzenden des Stiftungsrates Prof. Dr. Alfred Büllesbach bestellt worden waren, ausgewählt worden.

Frau van Schewick, die ein Informatik- und eine Jura-Studium jeweils mit Bestnoten abschloss, wurde für ihre von Prof. Lawrence Lessig (Stanford University) und Prof. Dr. Bernd Lutterbeck (TU Berlin) betreute Arbeit “Architecture and Innovation – The Role of the End-to-End Arguments in the Original Internet” ausgezeichnet, die nach Ansicht der Gutachter in bahnbrechender Weise Ökonomie und Informatik zusammengebracht und für die aktuelle Regulierungstheorie fruchtbar gemacht hat.

Der zweite Preisträger Benedikt Buchner nahm den Preis aus den Händen des DSRI-Vorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Taeger (Universität Oldenburg) für seine juristische Habilitationsschrift “Informationelle Selbstbestimmung im Privatrecht” entgegen. In seiner Laudatio hob Taeger hervor, dass mit diesem Werk ein eigenes Lösungsmodell eines privatautonomen Datenschutzes entwickelt wurde, das auch auf die Herausforderungen künftiger technologischer Entwicklungen überzeugende Antworten liefert. Taeger bemerkte weiter, dass die preisgekrönte, von Prof. Helmut Köhler (Universität München) betreute Arbeit deutlich macht, dass weniger der Verlust an Vertraulichkeit, sondern vielmehr die Anonymität und der Automatismus von Entscheidungsprozessen das Persönlichkeitsrechte verletzende Problem der Verarbeitung personenbezogener Arbeiten darstellt.

Neben dem Wissenschaftspreis konnte die Stiftung auch den mit einem Preisgeld von 500 Euro ausgestatteten DSRI-Absolventenpreis verliehen, mit dem Absolventen der Informatik, der Wirtschaftswissenschaften oder der Rechtswissenschaften für eine exzellente Studienabschlussarbeit (Diplom) auf dem Gebiet der Rechtsinformatik ausgezeichnet werden. Den Preis des Jahres 2005 nahm der Karlsruher Informatiker Christoph Sorge für seine bei Prof. Peter C. Lockemann angefertigte Diplomarbeit über “Softwareagenten: Vertragsschluss, Vertragsstrafe, Reuegeld” entgegen. Sie enthält, wie Taeger hervorhob, eine brillante interdisziplinäre Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Aktivitäten von Softwareagenten.

Das Werk kann unter der folgenden URL aus dem Netz heruntergeladen werden: http://www.uvka.de/univerlag/volltexte/2005/95/pdf/Sorge_ZAR2.pdf.

Alle Preisträger erhielten von der LexisNexis Deutschland GmbH in Münster als weitere Anerkennung neben dem Preisgeld einen kostenfreien Zugang zu dem Online-Rechtsinformationssystem LexisNexis Recht. Der Otto Schmidt Verlag (Köln) überreichte Buchgeschenke.

v.l. Prof. Dr. Jürgen Taeger, Dr. Barbara van Schewick, Dr. Benedikt Buchner, Christoph Sorge

Den Dinner Speech beim Festakt hielt Peter Eßer, Vorstand der Fujitsu Siemens Computers GmbH aus Augsburg.

Preisverleihung Förderpreis 20052020-12-15T16:34:26+01:00

3. Rumänisch-Deutsche Konferenz

 

Pandemiebedingt fielen 2020 und 2021 die Konferenzen aus; wir hoffen, 2022 die Veranstaltungsreihe fortsetzen zu können.

3. Rumänisch-Deutsche Konferenz

am 17. und 18.5.2019 an der Babes-Bolyai Uni in Cluj-Napoca (Klausenburg/Rumänien)

Der 3. Rumänisch-Deutsche Konferenz zum Europäischen Informationsrecht wurde von der Babes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca und dem Zentrum für Recht in der Informationsgesellschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit Förderung der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) e. V. am 17. und 18. Mai 2019 veranstaltet. Die Veranstaltung diente dem europäischen Austausch zu aktuellen Fragestellungen aus Rechtswissenschaft und Praxis.

Rumänische und deutsche Juristinnen und Juristen aus allen Tätigkeitsbereichen (Universität, Anwaltschaft, Unternehmen, Justiz, Referendariat) werden eingeladen, aktuelle Themen aus dem Europäischen Informationsrecht in einem Vortrag vorzustellen.

3. Rumänisch-Deutsche Konferenz2021-07-08T17:25:50+02:00

2. Rumänisch-Deutsche Konferenz

2. Rumänisch-Deutsche Konferenz

am 25. und 26.5.2018 an der Babes-Bolyai Uni in Cluj-Napoca (Klausenburg/Rumänien)

Der 2. Rumänisch-Deutsche Konferenz zum Europäischen Informationsrecht wird von der Babes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca und dem Zentrum für Recht in der Informationsgesellschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit Förderung der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) e. V. am 25. und 26. Mai 2018 veranstaltet. Die Veranstaltung dient dem europäischen Austausch zu aktuellen Fragestellungen aus Rechtswissenschaft und Praxis.

Rumänische und deutsche Juristinnen und Juristen aus allen Tätigkeitsbereichen (Universität, Anwaltschaft, Unternehmen, Justiz, Referendariat) werden eingeladen, aktuelle Themen aus dem Europäischen Informationsrecht in einem Vortrag vorzustellen.

2. Rumänisch-Deutsche Konferenz2021-02-19T22:05:28+01:00
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